Tipps & Ideen zu – PE in der Krise – Teil 1
Personalentwicklung als Teil der Unternehmensstrategie
Insgesamt gilt, dass viele Personalentwicklungsabteilungen Ihre Maßnahmen noch zu wenig direkt aus den Unternehmenszielen ableiten. Die aktuelle Krise bietet die Chance, diese Versäumnisse nachzuholen. Maßnahmen ohne direkten Bezug zur Unternehmensstrategie können gestrichen werden. Wer den Wert der Maßnahmen nicht glaubhaft begründen kann – und zwar mit Zahlen und Fakten – muss sich nicht wundern, wenn die Controller ohne schlechtes Gewissen die Weiterbildungsetats streichen.
Prioritätenliste
Um eine kurzfristige angemessene Strategie zu entwickeln benötigen Sie eine Prioritätenliste. Listen Sie alle Maßnahmen in Ihrem Bereich auf und bewerten Sie nach Wichtigkeit. Welche Projekte sind vor dem Hintergrund der Unternehmenssituation gerade jetzt besonders wichtig? Was kann als erstes ohne großen Schaden gestrichen werden? Bieten Sie von sich aus Einsparpotentiale an. Leisten Sie Ihren Beitrag, bevor Sie gezwungen werden.
Kürzen statt streichen
Statt Maßnahmen komplett zu streichen, bieten sich Kürzungen an. Von drei auf zwei Tage, von zwei auf einen Tag. Sorgen Sie allerdings dafür, dass Programm, Lernziele und didaktisches Konzept an die veränderte Situation angepasst werden. Grundsätzlich gilt die Formel, je kürzer die Trainingsdauer, um so innovativer sollte das Konzept sein. Unbedingt zu vermeiden ist die Rückkehr zur guten alten „Druckbetankung“. Das schadet auf mittlerer Sicht der Reputation der Personalentwicklung und ihrer Trainingsangebote.
Tags: Finanzkrise, Unternehmensstrategie


Di, Feb 3, 2009
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